3D-Bogenschießen im Parcours ist eines der schönsten Naturerlebnisse im Bogensport. Man bewegt sich durch Wald und Gelände, schießt auf naturgetreue Tierziele und genießt Ruhe und Konzentration.
Doch damit das für alle so bleibt, gibt es klare Regeln – und ein paar ungeschriebene Ehrenregeln. Hier findest du die wichtigsten Do’s & Don’ts im 3D-Parcours.

Auch wenn viele Parcours ähnliche Regeln haben – es gibt fast immer Besonderheiten.
Typische Einschränkungen können sein:
👉 Deshalb gilt: Vor dem ersten Pfeil immer die Regeln lesen. Das zeigt Respekt gegenüber dem Betreiber – und schützt dich selbst vor Ärger.
Jeder Parcours hat Kosten:
Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Schützen nicht eintragen oder nicht bezahlen.
Das schadet der gesamten Community. Ein Parcours lebt vom Vertrauen – und von ehrlichen Bogenschützen.
👉 Fair zahlen ist Ehrensache.
3D-Ziele sind teuer. Unsachgemäßes Ziehen kann sie schnell beschädigen. So wird es richtig gemacht:
Das verlängert die Lebensdauer der Tiere erheblich.
Immer wieder findet man im Parcours verlorene Pfeile.
Ganz klar gilt:
👉 Fundpfeile gehören nicht dem Finder, sondern dem Verlierer.
Sie werden nicht mit nach Hause genommen.
In den meisten Parcours gibt es bei der Anmeldung oder am Einschießplatz einen eigenen Behälter für Fundpfeile.
Dort werden sie abgelegt, damit der Besitzer sie später wieder abholen kann.
Das ist eine Frage von Fairness und Respekt unter Bogenschützen.
Wenn ein Pfeil zerbricht oder beschädigt wird, gehört er nicht in den Wald. Auch nicht, wenn es ein Holzpfeil ist.
Der Parcours liegt in einem Ökosystem. Wir hinterlassen ihn so, wie wir ihn vorfinden möchten.
Im Parcours begegnet man sich immer wieder. Regel Nummer eins:
👉 Große Gruppen lassen kleinere Gruppen vor.
Eine 6-Personen-Gruppe braucht naturgemäß länger als zwei Schützen. Überholen ist meist problemlos möglich – einfach freundlich fragen: „Dürfen wir kurz vorbei?“
In der Regel funktioniert das entspannt und respektvoll.
Der Parcours ist ein Naturraum – kein Freizeitpark.
„Das wird schon keiner merken“ ist die falsche Einstellung. Wer mit nicht erlaubtem Bogentyp schießt oder Sicherheitsregeln missachtet, gefährdet andere.
Das ist kein Kavaliersdelikt. Ohne Einnahmen kann ein Parcours nicht bestehen. Am Ende leiden alle darunter.
Ein gutes 3D-Tier kostet mehrere hundert Euro.
Gefundene Pfeile einfach mitzunehmen ist unfair und schadet dem Gemeinschaftsgedanken.
Jeder schießt in seinem Tempo. Drängeln, Kommentare oder ungeduldiges Verhalten nehmen vielen den Spaß.
Ein Bogenparcours ist mehr als nur eine Schießanlage. Er ist ein Treffpunkt für Menschen, die:
Wenn sich alle an ein paar einfache Regeln halten, bleibt das 3D-Schießen das, was es sein soll:
👉 Ein entspanntes, respektvolles Outdoor-Erlebnis.
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