Ätherische Öle: Wirst du beraten – oder nur verkauft?

Nicht jede Person, die ätherische Öle verkauft oder empfiehlt, verfügt über fundiertes Fachwissen. Gerade im Umfeld von Direktvertrieb und Social Media lassen sich problematische Muster erkennen.
Die folgenden Hinweise helfen dabei, unseriöse Beratung frühzeitig zu erkennen.


⚠️ 1. Extreme Preise ohne nachvollziehbare Begründung

Wenn ätherische Öle extrem teuer oder auffällig billig angeboten werden, ist Vorsicht geboten.
Qualität hat ihren Preis – seriöse Anbieter bewegen sich jedoch in realistischen Marktspannen.

👉 Tipp: Vergleiche mit mehreren regionalen oder unabhängigen Fachanbietern.


⚠️ 2. Kaufzwang oder monatliche Verpflichtungen

Musst du regelmäßig Produkte kaufen, um Rabatte, Wissen oder Vorteile zu erhalten, deutet das eher auf ein Geschäftsmodell als auf fachliche Beratung hin.

Seriöse Expertise ist nicht an laufende Käufe gebunden.


⚠️ 3. Lockangebote durch „Einschreibung“

Wenn spezielle Preise, Boni oder Vorteile nur nach einer „Einschreibung“ oder Registrierung in ein System verfügbar sind, steht meist der Vertrieb im Vordergrund.

Gute Berater überzeugen durch Inhalte und Kompetenz, nicht durch Verkaufsdruck.

⚠️ 4. Abwertung anderer Anbieter

Wer gezielt Mitbewerber schlechtmacht („alle anderen Öle sind minderwertig“), versucht häufig, Unsicherheit zu erzeugen, statt sachlich zu informieren.

Fachliche Qualität zeigt sich durch Vergleich und Einordnung, nicht durch Pauschalurteile.


⚠️ 5. Abwertung von Bio-Standards

Wenn kontrolliert biologischer Anbau (kbA) oder europäische Qualitätsstandards heruntergespielt werden, während globale Massenproduktion als überlegen dargestellt wird, ist Skepsis angebracht.

kbA steht für:

  • Rückverfolgbarkeit
  • nachhaltige Produktion
  • klare Kontrollmechanismen

Diese Kriterien sind zentrale Qualitätsmerkmale, kein Nachteil.


⚠️ 6. Verwendung leerer Marketingbegriffe

Bezeichnungen wie „therapeutische Qualität“, „medizinischer Standard“ oder ähnliche Begriffe sind nicht geschützt und keine offiziellen Prüfsiegel.

Sie ersetzen keine unabhängige Analyse und haben keine wissenschaftliche Aussagekraft.

Weitere Infos – CLICK


Woran du gute Berater erkennst

Seriöse Expert*innen:

  • sprechen offen über Risiken und Grenzen
  • beantworten Fragen differenziert
  • setzen auf Transparenz statt Absolutheit
  • verkaufen Wissen nicht im Paket mit Kaufzwang
  • respektieren unterschiedliche Hersteller und Qualitätswege

Fazit

Gute Beratung erkennt man nicht an Versprechen, Rabatten oder Schlagworten, sondern an Sachlichkeit, Transparenz und Verantwortungsbewusstsein.
Wer Druck macht, vereinfacht oder andere abwertet, verkauft meist mehr als nur Produkte – aber selten fundiertes Wissen.

Bei Xundhaus gilt: Aufklärung schlägt Marketing. Xundheit braucht Information, nicht Marketing.

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