Woran erkenne ich gute Ätherische Öle?

Qualitätskriterien: Woran erkenne ich gute ätherische Öle?

🔎 1. Naturreinheit

Achte auf die Bezeichnung „100 % naturreines ätherisches Öl“ — das bedeutet, dass keine synthetischen Stoffe, Füll- oder Trägeröle zugesetzt sind.

🌿 2. Botanischer Name & Pflanzenteil

Auf dem Etikett sollte der lateinische botanische Name stehen (z. B. Lavandula angustifolia bei echtem Lavendel) sowie der verwendete Pflanzenteil (Blüte, Blatt, Rinde etc.).

🏷️ 3. Herkunft & Anbau

Gute Öle kommen aus kontrolliertem Anbau oder Wildsammlung. Angaben zu Herkunft, Anbauform (kbA/Bio, Demeter) und Pflanzenteil sind hilfreiche Qualitätsindikatoren.

🧪 4. Analysedaten & Transparenz

Seriöse Anbieter veröffentlichen GC-MS-Analysen (Gaschromatographie-Massenspektrometrie), um die chemische Zusammensetzung und Reinheit zu belegen.

📄 5. ISO- oder andere Prüfstandards

Internationale Normen (z. B. ISO) messen physikalische Parameter wie Brechungsindex oder optische Drehung als objektive Qualitätsmerkmale.

📦 6. Chargennummer & Kennzeichnung

Eine Chargennummer auf der Flasche ermöglicht die Rückverfolgung und ist Zeichen einer professionellen Produktion.

⚠️ 7. Kennzeichnungspflicht

Pflichtangaben wie Gefahrhinweise nach EU-Recht sind kein Qualitätsmangel – sie zeigen, dass der Hersteller sich an Sicherheitsstandards hält.

💡 8. Misstrauen bei Marketingbegriffen

Begriffe wie „therapeutische Qualität“ oder „medizinische Grade“ sind nicht gesetzlich geschützt und sagen nichts über objektive Qualität aus. Das sind nichtssagende Marketingstrategien!  


💡 Tipp: Ein qualitativ hochwertiges Öl erkennt man nicht allein am Preis oder an Marketingbegriffen, sondern an klarer Deklaration, analytischer Transparenz und verifizierbaren Qualitätsmerkmalen.

Xundheit braucht Information, nicht Marketing.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner